Ladenbau ist eine Investition, keine Einrichtungsfrage

Weinwand aus Eiche und Schwarzstahl, eine Person in Bewegungsunschärfe am Regal davor

Ein Laden verdient kein Geld, solange er nicht offen ist – und danach nur, wenn er seine Aufgabe erfüllt: Ware zeigen, Menschen führen, Beratung ermöglichen. Für den Auftraggeber ist Ladenbau deshalb eine Investitionsentscheidung: Jeder Quadratmeter kostet Miete, jede Woche Bauzeit kostet Umsatz. Darum planen wir vom Eröffnungstermin her, holen den Preis aus vergleichbaren Offerten ein, bevor gebaut wird – und beziffern jede Änderung, bevor sie ausgeführt wird.

Ferngläser und Spektive hinter Glas, gegenüber die Kassentheke unter geschwungenem Leuchtband in Zürich
Drei Vitrinensäulen aus Holz mit Ferngläsern und Spektiven entlang der Fensterfront in Bern
Altholz-Mittelmöbel mit gefalteter Bekleidung, Taschen und Hut auf der Verkaufsfläche

Was unsere Ladenbau-Projekte verbindet, ist die Reihenfolge der Entscheidungen. Bevor über Material und Licht gesprochen wird, ist geklärt, welche Sortimente den Umsatz tragen, wo Beratung stattfindet und wie Nachschub in den Laden kommt. Erst wenn diese Logik steht, wird aus einem Shopdesign eine Verkaufsfläche, die im Alltag funktioniert.

Storekonzept: was vor dem Innenausbau entschieden wird

Architectural interior design showcasing organic forms and natural light

Ein Storekonzept – oder Ladenkonzept – beantwortet Fragen, die später niemand mehr sieht: wo der Kundenweg beginnt, wo er sich verlangsamt, welche Ware auf Augenhöhe steht und wo das Personal arbeitet, ohne den Verkauf zu stören. Wir entwickeln es aus Sortiment und Beratungsintensität, bevor über Material und Licht gesprochen wird. Für Photo Vision Zumstein entstanden 2025 zwei Antworten auf dieselbe Marke: das «Colourful Lab» in Zürich und eine ruhige, präzise Filiale über zwei Geschosse in Bern.

Häufige Fragen zum Ladenbau

Was Auftraggeber vor einem Ladenbau-Projekt wissen wollen

FAQ

Ladenbau umfasst alles, was aus einem Konzept eine gebaute Verkaufsfläche macht: Planung, Ausschreibung, Produktion, Montage und Bauleitung. GALA Design übernimmt davon Storekonzept, Entwurf, technische Planung, Ausschreibung und Bauleitung. Produziert und montiert wird von ausgewählten Ladenbau-Betrieben und Werkstätten; wir schreiben die Leistungen aus, vergeben sie und kontrollieren die Ausführung. Ein Ladenbauer im Sinne eines Fertigungsbetriebs sind wir also nicht – bei der Vinothek Brancaia in Zürich waren wir Generalplaner für alle Gewerke.

Das Honorar offerieren wir nach dem Erstgespräch, wenn Umfang, Fläche und Bestand bekannt sind. In jeder Phase erhält der Auftraggeber eine Grundlage, auf der er entscheiden kann, wie es weitergeht.

In Stufen. Eine Vorstudie kann eine Grobkostenschätzung enthalten – für die Bowl-Bar von Kaisin an der Freischützgasse in Zürich haben wir sie mit ±20 % als Grundlage für den Mietentscheid erstellt. Der Entwurf ist die Grundlage, auf der kalkuliert wird; nach der Ausschreibung ist der Preis aus vergleichbaren Offerten bekannt, bevor gebaut wird. Änderungen danach werden mit ihren Kosten ausgewiesen, bevor sie ausgeführt sind.

Ein Filialkonzept trennt, was an allen Standorten gleich bleibt, von dem, was pro Fläche variieren darf. Für Die Neue Alte Apotheke in Aarau entstand ein modulares Möbel-System, angelegt für den Rollout auf über 70 Standorte; der Migrolino Hub in Spreitenbach dient als Prototyp für die schweizweite Umsetzung, mit definiertem Designstandard und Leitsystem. Am Ende steht ein Regelwerk: Materialkanon, Möbel- und Ausbautypen, Beschriftungsregeln und die zulässigen Abweichungen je Standort. Damit lassen sich weitere Filialen mit geringerem Planungsaufwand umsetzen.

Kleiner, als viele annehmen. Für Opera Watches im Zürcher Seefeld haben wir 22 m² als Uhrengeschäft gestaltet, mit Alarm- und Tresortechnik im Möbel; Smokee arbeitet auf rund 60 m² am Escher-Wyss-Platz. Entscheidend ist nicht die Grösse, sondern ob Präsentation, Beratung, Kasse und Lager auf der Fläche zusammenpassen.

Ja, viele Ladenbau-Projekte sind Umbauten: Bei der Vinothek Brancaia wurde durch den Durchbruch zum Lager Verkaufsfläche gewonnen, bei Kilo + Gramm in Tägerwilen wurde eine Metzgerei zum Unverpackt-Laden. Ob der Verkauf während des Umbaus weiterläuft, hängt vom Eingriff ab: Was sich in Etappen oder hinter einer Staubwand bauen lässt, klären wir im Entwurf. Erfahrung mit Umbauten unter laufendem Betrieb haben wir aus der Gastronomie, etwa bei Negishi in Basel.

Ob eine Bewilligung nötig ist, hängt vom Eingriff und von der Gemeinde ab. Wir klären das in der Analyse – so haben wir bei der Vorstudie an der Freischützgasse in Zürich die Umnutzung mit dem zuständigen Kreisarchitekten geprüft und bei Photo Vision Zumstein in Zürich Brandschutz und Akustik in die Planung aufgenommen.

Ja. Für Brand Sport in Gstaad war Umdasch unser Auftraggeber, nicht der Betreiber; wir haben Retailkonzept, Interior Design und Layoutplanung beigesteuert. Ob ein solches Paket in Ihr Projekt passt, klären wir im Erstgespräch.

Nein. Der Sitz liegt an der Hardturmstrasse 161 in Zürich; gearbeitet wird dort, wo die Fläche liegt. Retail-Projekte entstanden in Zürich, Bern, Aarau, Gstaad, Spreitenbach und Tägerwilen sowie mit Crimson Whisper in Soho, London.

Das Erstgespräch ist kostenlos. Fünfzehn Minuten genügen, um einzuschätzen, was die Fläche braucht, welche Schritte anstehen und wo die Kostentreiber liegen: +41 44 221 97 39 oder info@galadesign.ch – GALA Design AG, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich.

Fläche im Blick, Mietvertrag noch offen? Rufen Sie vorher an.

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