Für den Westhive-Standort in Zug entwickelten wir ein Innenarchitektur-Konzept, das Büro nicht mehr als Aufbewahrungsort für Hardware, sondern als soziales Ökosystem versteht. In einer Zeit von Homeoffice und Remote Work muss der physische Arbeitsplatz einen Mehrwert bieten, der über das rein Funktionale hinausgeht: Identität, Inspiration und Gemeinschaft. Das Design-Konzept basiert auf der Balance zwischen maximaler Verdichtung der Arbeitsplätze und großzügigen, offenen Begegnungszonen.
Design-Narrativ: Industrieller Komfort & Materialität
Das gestalterische Narrativ spielt mit dem Kontrast zwischen industrieller Klarheit und biophiler Wärme. Wir setzen auf ehrliche Materialien – Massivholz, Sichtbeton und hochwertige Textilien –, die dem Raum eine haptische Qualität verleihen. Zentrale Ankerpunkte wie die Kaffeebar und die Lounge-Zonen sind als Social Hubs inszeniert. Das Lichtkonzept unterstützt diese Differenzierung: Während die Arbeitsbereiche durch eine blendfreie Beleuchtung für Konzentration sorgen, schaffen dekorative Pendelleuchten in den Gemeinschaftsbereichen eine intime Atmosphäre. Akustisch wirksame Deckenelemente sorgen dabei für eine gedämpfte Geräuschkulisse.
Funktionalität im Fokus: Flexibilität als Business-Modell
Die räumliche Anordnung ist auf maximale Flexibilität ausgelegt. Die Möblierung und das Zoning ermöglichen es dem Betreiber, die Fläche schnell an unterschiedliche Nutzerbedürfnisse anzupassen – vom Einzel-Startup bis zum Projektteam eines Konzerns. Die Integration modernster Medientechnik in die Besprechungsräume erfolgte unsichtbar und störungsfrei, sodass die Ästhetik des Raumes immer im Vordergrund steht.
GALA Leistungen bei diesem Projekt:
- Workplace-Strategie: Analyse und Optimierung der Arbeitsabläufe für moderne Teams.
- Ablaufplanung: Gestaltung effizienter Wege zwischen Fokus- und Kollaborationszonen.
- Materialisierung: Auswahl langlebiger und natürlicher Oberflächen für hohe Frequenz.
- Möbel-Massanfertigungen: Individuelle Schreinerarbeiten für optimale Raumnutzung.