Innenarchitektur & Raumgestaltung
Wir gestalten Innenräume im öffentlichen Bereich, die Identität vermitteln, Atmosphäre schaffen und Marken, Orte und Menschen räumlich erlebbar machen.

was wir liefern
Innenarchitektur ist mehr als Form, Farbe und Material. Sie prägt Wahrnehmung, Stimmung und Verhalten – oft unbewusst, aber nachhaltig. In Restaurants, Bars, Läden oder Arbeitswelten entscheidet die räumliche Gestaltung darüber, wie sich Menschen fühlen, wie lange sie bleiben und wie sie einen Ort erinnern. Genau diese Wirkung steht im Zentrum unserer Arbeit.
GALA Design entwickelt gestalterische Raumkonzepte für öffentliche Innenräume mit klarer Haltung und starker Identität. Wir übersetzen Marken, Inhalte und Nutzungen in atmosphärische Räume, die Orientierung geben, Emotionen auslösen und Wiedererkennbarkeit schaffen. Dabei denken wir Gestaltung immer ganzheitlich: Raum, Material, Licht, Möblierung und Details greifen ineinander und formen ein konsistentes Gesamtbild.
Unsere Innenarchitektur verbindet konzeptionelle Klarheit mit gestalterischer Tiefe. Wir arbeiten präzise, reduziert und bewusst, ohne dekorativen Selbstzweck. Ziel sind Räume, die nicht laut sein müssen, um präsent zu wirken – sondern durch Qualität, Proportion und Stimmung überzeugen. Von Zürich aus gestalten wir öffentliche Innenräume in der ganzen Schweiz: Verkaufsflächen, Gastronomie, Hotellerie und Arbeitswelten. Das Ergebnis sind Innenräume, die funktionieren, berühren und langfristig Bestand haben – als Ausdruck von Marke, Ort und Anspruch.
Ladenbau und Innenarchitektur für Verkaufsflächen
Eine Verkaufsfläche hat eine Aufgabe, die kein anderer Raum teilt. Sie muss in wenigen Sekunden erklären, wofür eine Marke steht, und Menschen gleichzeitig durch die Fläche führen. Zonierung, Blickachsen und Licht entscheiden darüber, was zuerst gesehen wird und was im Regal untergeht. Deshalb beginnt Ladenbau bei uns nicht bei der Montage, sondern beim Konzept – bei der Frage, welche Reihenfolge eine Fläche erzählt und welche Details diese Erzählung tragen.
Für Photo Vision Zumstein haben wir zweimal gestaltet: in Zürich ein Ladenkonzept, das Fotografie über Licht erlebbar macht, in Bern – über zwei Geschosse – einen ruhigeren, repräsentativen Auftritt für dieselbe Marke. Kein kopierter Grundriss, sondern zwei eigenständige Antworten auf zwei Lagen – und ein Auftraggeber, der uns ein zweites Mal beauftragt hat. Wo ein Konzept tatsächlich weitergetragen wird, sagen wir es genau so: Der Migrolino Hub in Spreitenbach wurde als skalierbares System entwickelt und dient als Prototyp für weitere Standorte.
Bei Opera Watches im Zürcher Seefeld zählte jeder Zentimeter – eine der kleinsten Flächen in unserem Portfolio, auf der Material, Licht und Präsentation die gesamte Wirkung tragen. Die Vinothek Brancaia stellte die umgekehrte Aufgabe: Dort haben wir Raumtiefe gewonnen, wo vorher Lager war, und den industriellen Charakter des Bestands zum Träger der Gestaltung gemacht. Smokee und Brand Sport Gstaad stehen für das Gegenteil einer neutralen Hülle – hier ist die Gestaltung selbst Teil der Marke. Mit der Weihnachtsinstallation im Shoppi Tivoli haben wir gezeigt, dass dieselbe Sorgfalt auch einem Raum zusteht, der nur temporär gebaut wird. Und mit der Boutique Crimson Whisper in Soho, London, dass diese Haltung auch ausserhalb des Schweizer Marktes trägt.
Innenarchitektur für Restaurants, Bars und Gastronomie
In der Gastronomie arbeitet Gestaltung mit dem Betrieb und gegen ihn. Sitzplatzdichte und Aufenthaltsqualität widersprechen sich, Akustik entscheidet darüber, ob Gäste ein Gespräch führen können, und dasselbe Licht muss mittags und nach Feierabend stimmen. Wir planen deshalb Serviceweg, Sichtbezüge und Materialwahl zusammen. Ein Gastraum, der schön ist, aber den Ablauf behindert, kostet den Betrieb jeden Tag Zeit und Marge.
Für Negishi haben wir drei Standorte gestaltet: Basel, Winterthur und Zürich HB. Nicht dreimal dasselbe Lokal, sondern drei eigenständige Erzählungen für eine Marke – in Basel die Erneuerung eines eingeführten Standorts im Bestand, in Winterthur ein Raum, der aus der Logik des Bahnhofs entsteht, am Hauptbahnhof eine offene Showküche als Mitte des Lokals. Drei Standorte für eine Marke sind der Vertrauensbeweis; die drei unterschiedlichen Konzepte sind der Grund dafür.
Nooch Barfi Basel stellte eine andere Aufgabe: Zwei schlauchförmige Altbauflächen sollten ein Restaurant werden, ohne eng zu wirken. Wir haben sie nicht angeglichen, sondern bewusst zwei Interieurs entwickelt – eine offene Streetfood-Küche und einen warmen, wohnlichen Bereich –, die als Abfolge gelesen werden. Marché Deitingen Süd an der A1 liegt unter den denkmalgeschützten Betonschalen von Heinz Isler: ein Interieur, das die Substanz respektiert und trotzdem einen Free-Flow-Betrieb möglich macht. Das Coop Restaurant in Aarau stellt die verwandte Frage – Verpflegung für viele Menschen mit wenig Zeit, in Räumen, die trotzdem Aufenthaltsqualität bieten sollen. Und die Cafeteria ZAHA auf dem EPFL-Campus in Lausanne verbindet Gastronomie mit einem institutionellen Umfeld, in dem Gestaltung auch Wegeführung und Orientierung übernimmt.

Hotel und Hospitality: Räume, in denen Gäste bleiben
Ein Gast erlebt einen Raum nicht in fünf Minuten, sondern über einen Abend, eine Nacht, eine Woche. Das verschiebt die Gewichte: Oberflächen müssen Berührung aushalten, Licht muss sich der Tageszeit fügen, und die Abfolge von Ankunft, Rückzug und Wiedersehen braucht eine räumliche Dramaturgie. Was tagsüber ruhig wirkt, darf abends dichter werden – ohne dass der Ort seinen Charakter verliert.
Für das Hotel La Senda in Zuoz haben wir den Namen, die Storyline und die konzeptionellen Grundlagen des räumlichen Gästeerlebnisses entwickelt: ein Boutique-Hotel, das ohne klassische Rezeption funktioniert und seine Bereiche als zusammenhängende Abfolge denkt – vom Haupteingang in die Lounge, von der Küche auf die Terrasse. Die weitere gestalterische Ausarbeitung entstand im Zusammenspiel mit der Bauherrschaft und den beteiligten Gestaltungspartnern. Beim Beach Club auf Mykonos ging es um das Gegenteil einer geschlossenen Hülle: lokaler Naturstein, offene Raumstruktur und Baukörper, die als Erweiterung der Küstenlinie gelesen werden.
Büroplanung und Arbeitswelten mit Identität
Wer ein Büro plant, plant nicht Arbeitsplätze, sondern Verhalten. Konzentration und Austausch brauchen unterschiedliche Räume, Akustik ist keine Ausstattung, sondern eine Entwurfsentscheidung, und der Empfang sagt mehr über ein Unternehmen als jede Unterlage. Wir behandeln die Arbeitswelt deshalb als öffentlichen Innenraum: als Ort, der Gäste empfängt, Zugehörigkeit stiftet und Nutzungen zulässt, die sich noch verändern werden.
Für Westhive Zug haben wir eine Coworking-Fläche gestaltet, die täglich wechselnde Nutzer trägt und trotzdem eine eigene Identität behält – dichte Arbeitsplätze und offene Begegnungszonen im selben Grundriss, mit Kaffeebar und Lounge als Ankerpunkten. Das 007 Private Office steht für das andere Ende der Skala: ein Zweiraum-Büro in einer früheren Industriefläche, präzise gefasst für konzentrierte Arbeit und diskrete Besprechungen.
Wie ein Raumkonzept bei uns entsteht
Am Anfang steht ein Gespräch, kein Entwurf. In einem kurzen Intro-Gespräch klären wir Ziel, Nutzung, Ort und Rahmen – oft genügen fünfzehn Minuten, um zu sehen, ob die Aufgabe zu uns passt. Danach entwickeln wir aus Marke, Nutzung und Ort ein gestalterisches Leitmotiv: eine Haltung, die alle weiteren Entscheide begründet.
Aus dieser Idee wird ein räumliches Gesamtkonzept. Atmosphäre, Raumwirkung und Identität werden klar formuliert, bevor über Details gesprochen wird. Es folgt die Materialität: Farben, Oberflächen, Möblierung und Licht werden ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Anschliessend arbeiten wir die Raumwirkung aus – Proportionen, Blickachsen, Übergänge und Anschlüsse. Zuletzt wird das Konzept präzisiert und für die Ausführung vorbereitet.
Ob ein Konzept für einen einzelnen Standort entsteht oder als Vorlage für weitere Standorte dienen soll, entscheiden wir früh; die Anforderungen unterscheiden sich von der ersten Skizze an. Wo gebaut wird, begleiten wir die technische Planung und Umsetzung, damit die gestalterische Qualität nicht auf der Baustelle verloren geht. Und in jeder Phase erhalten Auftraggeber eine Grundlage, auf der sie entscheiden können.
Der erste Schritt
GALA Design arbeitet an der Hardturmstrasse 161 in Zürich und plant für Auftraggeber in Basel, Zug, Winterthur, Aarau, Lausanne und darüber hinaus. Nähe zum Ort ist für uns Arbeitsweise, nicht Bekenntnis: Wir wollen eine Fläche gesehen, ihre Nachbarschaft begangen und ihr Publikum beobachtet haben, bevor wir gestalten. Was daraus entsteht, soll länger halten als eine Saison.
Am Anfang steht eine Fläche – ein Ladenlokal vor dem Umbau, ein Restaurant vor der Eröffnung, ein Büro, das nicht mehr passt. Und ein Intro-Gespräch von fünfzehn Minuten: ohne Kosten, ohne Verpflichtung, mit einer ehrlichen Einschätzung dazu, was der Raum kann und was er braucht.
15-minütiges Intro-Gespräch zur Zieldefinition



