Nussbaumtäfer, ovaler Besprechungstisch und iMac-Arbeitsplatz im Tageslicht eines privaten Büros
Besprechungsraum mit Konferenztisch, verchromten Netzstühlen und Grossbildschirm im Westhive Zug
Eingangsbereich der Cafeteria ZAHA mit Sperrholztheke, Ficus im Topf und transluzentem Textilvorhang

Bei Büros beginnt jede Entscheidung bei der Belegung – nicht beim Möbel. Zuerst wird geklärt, wer tatsächlich wann im Haus ist und was dort geschieht; erst daraus entsteht der Grundriss. Was wir aus Läden, Restaurants und Kantinen mitbringen, hilft im Büro: Flächen, die hohe Frequenz aushalten, Materialien, die Abnutzung vertragen, und Terminpläne, die vom Einzugstermin rückwärts gerechnet sind.

Büroplanung Zürich: erst die Belegung, dann der Grundriss

Nussbaum-Regalwand mit Schwarzweissfotos, Mini-Tischfussball und eingeprägtem STARK-Schriftzug

Für Sie ist ein Büro eine Rechnung mit mehreren Posten: Miete gegen Belegung, Mieterausbau gegen Rückbaupflicht, Umzugstermin gegen laufenden Betrieb. Ein Bürokonzept, das die Belegung falsch einschätzt, zahlt der Betrieb jeden Monat – in leeren Flächen oder in besetzten Sitzungszimmern.

Büroplanung in Zürich beginnt bei uns deshalb mit der Anwesenheit, nicht mit der Kopfzahl: Wer ist an welchen Tagen im Haus, wie viel davon ist Bildschirmarbeit, Sitzung oder Kundenkontakt. Beim Zweiraum-Büro «007 Private Office» (2022) war das Ergebnis ein Grundriss für konzentriertes Arbeiten und diskrete Besprechungen.

Bürogestaltung: Innenarchitektur für Zonierung, Akustik und Licht

Sitzungszimmer mit Sperrholztäfer, Whiteboard und Bildschirm im Coworking Space Zug

Jedes Bürokonzept hat einen Widerspruch: dichte Arbeitsplätze und offene Begegnungszonen auf derselben Fläche, ohne sich zu stören. Wer das über Möbel löst, bekommt Stellwände; wer es über Zonierung löst, bekommt Bereiche, in denen ohne Schild klar ist, ob hier gearbeitet, besprochen oder Kaffee getrunken wird.

Bei Westhive Zug (2022) balanciert das Konzept verdichtete Arbeitsplätze mit Treffpunkten wie Kaffeebar und Lounge. Akustik gehört in den Entwurf, nicht in die Nachrüstung: Decke, Wände, Textilien und Pflanzen senken den Schallpegel, ohne die Offenheit zu opfern. Das Licht ist am Arbeitsplatz blendfrei.

Coworking einrichten: Büroeinrichtung für wechselnde Nutzer

Meetingraum mit Sperrholzwänden, schwarzweissen Schalenstühlen und Lichtbalken über dem Tisch

In einem Coworking Space ist die Fläche selbst die Ware. Der Betreiber vermietet sie weiter und achtet auf drei Dinge: schnelle Umbelegung, wenig Unterhalt und Robustheit bei hoher Frequenz. Eine Büroeinrichtung, die davon nichts weiss, muss oft schon im ersten Jahr angepasst werden.

Für den Westhive-Standort in Zug (2022) haben wir ein Workplace-Konzept entwickelt, dessen Möblierung und Zonierung dem Betreiber erlauben, die Fläche schnell neu zu belegen – vom Einzel-Startup bis zum Konzernteam. GALA Design nutzt selbst Arbeitsplätze bei Westhive in Zug und in Basel: Wir kennen Coworking auch als Nutzer.

Büroumbau Zürich: Mieterausbau, vom Einzugstermin rückwärts geplant

Lounge-Detail: grüne Bankierslampe auf schwarzem Beistelltisch zwischen zwei Ledersesseln

Wer ein Büro ausbaut, baut meistens in gemieteten Flächen. Ausbaustandard des Vermieters, Haustechnik, Rückbaupflicht am Ende der Mietdauer und Einzugstermin stehen fest, bevor wir die erste Wand zeichnen. Deshalb rechnen wir vom Einzugstermin rückwärts und nehmen Vermieterzustimmung und Bewilligungsfrage früh in den Terminplan.

Wie eng ein Terminplan werden kann, zeigt ein Beispiel: Aus einer Zürcher Industriefläche entstand 2022 in acht Wochen das Zweiraum-Büro «007 Private Office», weil Planung und Ausführung ohne Leerlauf aufeinander folgten. Übertragbar ist das Vorgehen, nicht die Zahl.

Arbeitswelten gestalten: Empfang, Kantine und Gästezone

Wartezone mit raumhoher Verglasung, senfgelber Sitzlandschaft und Blick durch die Verglasung ins Grüne

Ein Büro wird nicht nur von den eigenen Leuten gelesen. Kunden, Bewerbende und Partner sehen zuerst den Empfang, und die Kantine ist oft der einzige Raum, in dem sich alle täglich begegnen. Wir planen diese Bereiche als öffentliche Innenräume – dort liegt unsere Erfahrung.

Die Konzeptstudie 2022 für das Entwicklungszentrum von Piëch Automotive bei Memmingen bearbeitete diese Bereiche: Empfang, Office und Kantine, mit Werkstatt-Charakter statt Chefetagen-Optik. Für die Cafeteria ZAHA der EPFL in Lausanne haben wir Terrazzo und Kiefernholz, Holzlamellen gegen den Nachhall und Sitzlandschaften gewählt.

Kosten, Dauer, Akustik, Desksharing und Mieterausbau – was Auftraggeber vor dem Start klären wollen

Häufige Fragen zu Büroplanung, Umbau und Coworking

FAQ

Das hängt von Fläche, Bestand und Leistungsumfang ab. Was Sie bekommen, sind zwei Kostenaussagen zu zwei Zeitpunkten: bei Bedarf eine Grobkostenschätzung nach der Bedarfsanalyse und den Kostenvoranschlag aus vergleichbaren Offerten vor dem Baustart – belastbar und jeweils mit der Angabe, was enthalten ist und was nicht. Leistungsumfang und Honorar legen wir vor Beginn fest. Änderungen nach der Vergabe beziffern wir vor der Ausführung, soweit der Bestand keine Sofortmassnahme erzwingt. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Je nach Bestand, Haustechnik, Bewilligungen und Umzugstermin – von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Wir rechnen vom Einzugstermin rückwärts, nehmen Vermieterzustimmung und Bewilligungsfrage von Anfang an in den Terminplan und melden Verzögerungen, sobald sie sich abzeichnen. Dass es auch schnell gehen kann, zeigt das Zweiraum-Büro «007 Private Office» in Zürich: acht Wochen von der leerstehenden Industriefläche zum fertigen Büro (2022), weil GALA Design die Generalplanung straff führte und mit einem eingespielten Netzwerk arbeitete.

Desksharing heisst, dass Arbeitsplätze nicht mehr fest einer Person zugewiesen sind, sondern geteilt werden. Ob das trägt, entscheidet nicht der Trend, sondern die Bedarfsanalyse: die tatsächliche Anwesenheit pro Wochentag und die Verteilung auf Bildschirmarbeit, Sitzungen und Kundenkontakt. Daraus ergibt sich, ob geteilte Arbeitsplätze funktionieren, wie viele Sitzungszimmer nötig sind und wo Rückzug fehlt. Das Nutzungskonzept leitet die Zahl der Plätze aus der Anwesenheit ab, nicht aus der Kopfzahl.

Indem die Planung von der Anwesenheit ausgeht, nicht von der Zahl der Mitarbeitenden. Wer teils im Homeoffice arbeitet, ist an bestimmten Tagen im Haus; aus der Verteilung über die Woche ergibt sich, wie viele Arbeitsplätze, Sitzungszimmer und Rückzugsorte die Fläche braucht. So vermeiden Sie leere Flächen an ruhigen Tagen und dauernd besetzte Sitzungszimmer an vollen. Im Konzept legen wir danach fest, wie viel Fläche auf konzentriertes Arbeiten, Sitzungen und Begegnung entfällt – bevor ein Möbel gewählt ist.

Mit Absorption statt Trennwänden: Decke, Wände, Textilien und Pflanzen schlucken Schall, der Raum bleibt offen. Ob es zusätzlich Einzelbüros braucht, zeigt die Bedarfsanalyse – sie sagt, wo Rückzug fehlt. Beim Zürcher Zweiraum-Büro «007 Private Office» galt dieselbe Regel für wenige statt für viele: Materialien und Akustik-Lösungen sind auf Ruhe angelegt, und das Licht trennt Arbeits- von Lounge-Zonen, ohne den Raum zu schliessen. Entscheidend ist, dass Akustik im Konzept festgelegt wird und nicht nachträglich.

Ein modernes Bürokonzept ist kein bestimmtes Möbel, sondern eine andere Verteilung: weniger fest zugewiesene Arbeitsplätze, mehr Zonen für Konzentration, Austausch und Rückzug – Multispace, Rückzugsräume und Meetingzonen sind die gängigen Namen dafür. Welches Verhältnis passt, zeigt die Bedarfsanalyse, nicht der Trend; so wird aus New Work ein Grundriss. Was von den Bürotrends bleibt und was ausgedient hat, ordnen wir im Einblick zu Bürotrends und New Work ein, den Sie weiter unten auf dieser Seite finden.

Anders als ein Firmenbüro, weil die Fläche laufend neu belegt wird. Für Westhive Zug haben wir das so gelöst: Die Medientechnik in den Besprechungsräumen ist unsichtbar integriert, die Oberflächen sind langlebig und auf hohe Frequenz ausgelegt, und Schreinerarbeiten holen aus dem Grundriss heraus, was Katalogmöbel nicht können. Laufwege und Gemeinschaftsbereiche sind so angelegt, dass zufällige Begegnungen entstehen. Für Betreiber mit mehreren Standorten legen wir das Konzept als Regelwerk an, das der nächste Standort übernimmt.

Am Anfang steht das Gespräch mit dem Vermieter über Zustimmung, Ausbaustandard und Rückbaupflicht. Parallel klären wir bei Bedarf mit der Baubehörde ab, ob der Umbau bewilligungspflichtig ist; Brandschutz, Lüftung und Fluchtwege beurteilen Fachplaner in separaten Mandaten, die wir koordinieren. Danach folgen Aufmass, Ausschreibung mit vergleichbaren Offerten und Bauleitung mit einer Ansprechperson. Im laufenden Betrieb planen wir in Etappen, legen laute Arbeiten wo möglich auf Randzeiten und halten fest, welche Fläche wann nicht nutzbar ist.

Ja. Dass ein Architekt den Bauauftrag hält und die Innenarchitektur dazukommt, ist bei Büroprojekten häufig. Wir arbeiten in zwei Rollen: als Generalplaner für den Innenausbau oder als Innenarchitektur-Partner unter Federführung Ihres Architekten mit Planpaket, Material- und Möblierungskonzept. Welche Rolle passt, klären wir im ersten Gespräch – zusammen mit Ihrem Architekten, wenn Sie das wünschen.

Ja. Westhive Zug ist ein realisiertes Coworking-Projekt, und für die Piëch Automotive AG entstand 2022 die Konzeptstudie für ein Entwicklungszentrum bei Memmingen (D) – mit drei Zonen für Entwicklung, Design und Zulieferer, die am selben Produkt, aber nicht im selben Takt arbeiten. Für die EPFL in Lausanne entstand die Cafeteria ZAHA, die auch ausserhalb der Essenszeiten als Arbeitsplatz taugt. Workplace-Konzepte planen wir in der ganzen Schweiz – vom Studio in Zürich aus, mit Arbeitsplätzen bei Westhive in Zug und in Basel.

Das Erstgespräch ist kostenlos – sinnvoll vor der Unterschrift unter den Mietvertrag oder sobald Ihr Einzugstermin steht. Sie erfahren, was Ihr Projekt braucht: +41 44 221 97 39, info@galadesign.ch – GALA Design AG, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich.

Mietvertrag noch offen oder Einzugstermin schon fix? Reden wir vorher.

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