Lederstühle am langen Gemeinschaftstisch, Pilzleuchten auf dem Sideboard und roter SHOP-Schriftzug
Abendstimmung am Beach Club Mykonos: Felsdach, Bucht mit Fischerbooten und Bar im Hintergrund
Negishi Basel: Gastraum mit Fransenlampen, roter Deckendrapierung und mintgrün gefliester Sushi-Bar.

Ein Hotel wird im dritten Betriebsjahr beurteilt, nicht am Eröffnungstag. Darum klären wir Belegung, Personalwege und Reinigungszeit vor Material und Licht. Unsere Referenzliste im Hospitality Design ist kurz: Hotel La Senda in Zuoz (Name, Storyline und wesentliche konzeptionelle Grundlagen des räumlichen Gästeerlebnisses) und ein Resort-Konzept auf Mykonos; die Betriebserfahrung stammt aus sieben Gastronomieprojekten.

Innenarchitektur für Hotels beginnt mit der Machbarkeit

Hochtische und Barhocker an der Fensterfront, davor eine Sitzbank aus rötlichem Terrazzo mit Eichenauflage

Ein Hotelprojekt scheitert selten am Entwurf, häufiger an einer Zahl, die zu spät kam. Deshalb beginnt Innenarchitektur für Hotels in der Schweiz bei uns mit der Machbarkeit – als eigene, einzeln abgeschlossene Phase mit Grobkostenschätzung, Etappenplan und Behördenabklärung. Ergebnis: eine schriftliche Grundlage für Bank oder Eigentümer, die auch gegen ein Projekt sprechen darf.

Für Kaisin in Zürich war eine solche Vorstudie 2022 die Grundlage für den Mietentscheid. Bei Hotels kommen Brandschutz, Gastgewerbe-Auflagen und hindernisfreie Zimmer dazu – vorabgeklärt mit Fachplanern und Behörden, vor dem Entwurf.

Hotelumbau und Renovation bei laufendem Betrieb

Nächtliche Ladenfront in der Passage: orange 'negishi'-Leuchtschrift und rote Sushi-Kanji hinter Glas.

Ein Hotel wird selten leer umgebaut. Während ein Flügel Baustelle ist, schlafen im anderen Gäste – die Bauleitung richtet ihre Etappen nach der Belegung, nicht nach dem Bauprogramm. Welche Bereiche wann ausfallen, wie Baustelle und Gästezone getrennt bleiben und wann laute Arbeiten möglich sind, klären wir in der Machbarkeitsphase, nicht auf der Baustelle.

Das Vorgehen stammt aus dem Negishi Basel, das 2023 unter laufendem Betrieb modernisiert wurde: Struktur und Charme blieben, technische Mängel wurden behoben. Im Bahnhof Winterthur kam eine enge Taktung dazu, damit der Bahnhofsbetrieb nicht gestört wurde.

Hotellobby gestalten – vom Boutique-Hotel bis zur Rezeption

Gastraum mit langem Holztisch, Terrakotta-Sitzbank, Kugelleuchten und Tannenzweigen in Steinvasen

In der Lobby kreuzen sich Gast, Personal und Gepäck – wir legen die Wege so, dass sie es nicht tun. Wie sich die Aufgabe ohne Rezeption verschiebt, zeigt das Boutique-Hotel La Senda in Zuoz: selbstständiger Check-in, das Erdgeschoss als Abfolge – Eingang, Lounge, Grab-and-Go-Küche, Terrasse.

Von uns stammen Name, Storyline und wesentliche konzeptionelle Grundlagen des räumlichen Gästeerlebnisses; die Ausarbeitung entstand mit Bauherrschaft und Gestaltungspartnern. Für ein Boutique-Hotel entwickeln wir zuerst diese Leitidee, prüfen sie am Betrieb und leiten daraus Material, Möbel und Licht ab.

Hotelzimmer einrichten für das dritte Betriebsjahr

Ausgabetheke aus Sperrholz mit Schild «Make your own bowl» und Jutebehaengen in der Cafeteria ZAHA

Ein Hotelzimmer wird täglich gereinigt und mehrmals pro Woche neu bezogen. Jede Oberfläche, Kante und Leuchte beurteilen wir darum nach ihrem Zustand im dritten Betriebsjahr, nicht nach der Wirkung am Eröffnungstag. Im Negishi Basel altern Naturstein und Harthölzer bei hoher Frequenz schön, in der Cafeteria ZAHA in Lausanne verzeiht der Terrazzo Kratzer und Flecken.

Licht ist die zweite Grösse: morgens Arbeitslicht, abends Rückzug, ohne Bedienfeld. Vor dem Entwurf gehören auf den Tisch: Reinigungszeit, Schallschutz, Brandschutzklasse der Textilien und die Wege des Housekeepings – mit den Fachplanern.

Hotelgastronomie und Hotelkonzept über mehrere Häuser

Marché-Ausgabetheke mit Holzrelief-Front, Sichtbetondecke und offenen Lüftungsrohren

Ein Restaurant hält einen Gast zwei Stunden, ein Frühstücksraum einen Morgen lang – in der Hotelgastronomie gilt dieselbe Betriebslogik: Wo läuft das Personal, wo kreuzen sich Gast und Anlieferung, wo entsteht eine ungeplante Wartezeit. Der Marché Deitingen Süd wurde 2024 saniert – Free-Flow-Betrieb, reversible Einbauten; German Design Award 2025, Stufe «Winner».

Bei Hotelgruppen kommt die Frage dazu, ob das Konzept über alle Häuser hält. Für DR. BÄHLER DROPA haben wir ein modulares Möbel-System für über 70 Standorte konzipiert; auf ein Hotel übertragen: Musterzimmer plus Material- und Detailkatalog.

Häufige Fragen zu Innenarchitektur für Hotels

Was Hoteliers vor einem Umbau oder Neubau wissen wollen

FAQ

Weil der Zustand eines Hauses im dritten Betriebsjahr mitentscheidet, wie es bewertet wird, welchen Zimmerpreis es trägt und wie die nächste Klassifikation ausfällt – nicht der Eröffnungstag. Innenarchitektur im Hotel ist deshalb keine Ausstattungsfrage, sondern eine Betriebsfrage: Sie bestimmt mit über Personalwege, Reinigungszeit und Erneuerungszyklen. Ein Konzept, das am Betrieb geprüft ist, spart zudem Entscheidungen: Material, Möbel und Licht folgen einer Leitidee, statt einzeln verhandelt zu werden.

So weit, wie es der Etappenplan zulässt – und dieser entsteht in der Machbarkeitsphase, nicht auf der Baustelle. Die Etappen folgen der Belegung des Hauses, damit ein Teil der Zimmer offen bleiben kann. Wie viele Zimmer je Etappe wie lange ausfallen, hängt von Bestand, Haustechnik und Saison ab und lässt sich erst nach der Bestandsaufnahme beziffern. Das Vorgehen stammt aus Gastronomieprojekten wie dem Facelift des Negishi Basel, das unter laufendem Betrieb modernisiert wurde.

In Stufen. Die Machbarkeitsstudie enthält eine Grobkostenschätzung und einen Etappenplan, der der Belegung folgt – damit ist früh sichtbar, in welcher Grössenordnung sich ein Umbau bewegt und welche Zimmer wann ausfallen. Belastbar werden die Kosten erst in der Ausschreibung, wenn die Gewerke definiert sind und sich die Offerten vergleichen lassen; dann liegen die Preise als vergleichbare Offerten vor dem Baubeginn vor. Die Machbarkeitsstudie wird als eigene Phase beauftragt und einzeln abgeschlossen. Das Erstgespräch davor ist kostenlos.

Bestandsaufnahme, Grundrissvarianten, Zonierung, Grobkostenschätzung, Etappenplan und die Abklärung mit den Behörden. Für das Gespräch mit der Bank oder dem Eigentümer erhalten Sie daraus eine schriftliche Grundlage: Nutzungskonzept, Grundrissvarianten, Grobkostenschätzung, Etappenplan sowie die Chancen, Risiken und Zielkonflikte des Vorhabens mit einer Empfehlung zum weiteren Vorgehen. Die Studie ist eine eigene, einzeln abgeschlossene Phase – und sie darf auch gegen ein Projekt sprechen.

GALA Design klärt Brandschutz über Fluchtwege und Geschosse, die Materialklassen für Textilien und Oberflächen, Gastgewerbe-Auflagen und hindernisfreie Zimmer vorab mit den Fachplanern und den Behörden – vor dem Entwurf, nicht nach der Eingabe. Die Fachplaner sind separate Mandate, die wir koordinieren und früh an den Tisch holen, weil das die Punkte sind, an denen Hotelpläne scheitern. Die Vorabklärung gehört zur Machbarkeitsphase; die abschliessende Beurteilung durch die Behörden erfolgt mit der Eingabe auf Basis der Entwurfspläne.

Ja. Beauftragt die Bauherrschaft GALA Design direkt, planen wir den Innenausbau, schreiben aus und führen die Unternehmer bis zur Übergabe – mit einer Ansprechperson über alle Phasen, die eine Verzögerung meldet, sobald sie sich abzeichnet. Liegt die bauliche Planung bei Ihrem Architekten oder GU, bearbeiten wir die Innenarchitektur in Abstimmung mit ihm. GALA Design plant und führt, produziert aber nicht.

Als zusammenhängende Abfolge, in der sich Ankunft, Orientierung und Aufenthalt vom Eingang aus lesen lassen. Beim Hotel La Senda in Zuoz bildet die Lounge das Herzstück des Erdgeschosses – Aufenthaltsort, Arbeitsbereich und Aussichtspunkt zugleich –, die Küche folgt einem Grab-and-Go-Angebot ohne klassische Bedienung, und Check-in wie Check-out laufen selbstständig. «La Senda» heisst auf Rätoromanisch Bergpfad – daraus entstand die Leitidee. Bei einer Lobby mit Rezeption dürfen sich die Wege für Gast, Personal und Gepäck nicht kreuzen.

In aufeinander aufbauenden Phasen: Erstgespräch und Analyse mit Machbarkeit, Konzept mit Leitidee, Entwurf mit Grundriss, Zonierung und Etappenplan, technische Planung mit Ausschreibung, dann Umsetzung mit Bauleitung in Etappen. Für Hotelgruppen kommt ein Musterzimmer mit Material- und Detailkatalog dazu, damit Etappen und Häuser unabhängig voneinander gebaut werden können – auch durch lokale Handwerker.

Für das Boutique-Hotel La Senda in Zuoz stammen Name, Storyline und wesentliche konzeptionelle Grundlagen des räumlichen Gästeerlebnisses von GALA Design; die Ausarbeitung entstand mit Bauherrschaft und Gestaltungspartnern. Dazu kommt das Resort-Konzept für einen Beach Club auf Mykonos (2024). Die Betriebserfahrung stammt aus sieben Gastronomieprojekten: Negishi in Winterthur, Basel und am Zürcher Hauptbahnhof, Nooch Barfi Basel, Marché Deitingen Süd, Coop Restaurant Aarau und die Cafeteria ZAHA der EPFL in Lausanne.

Ja. GALA Design arbeitet von der Hardturmstrasse 161 in Zürich aus; die Bauleitung findet vor Ort statt, in Etappen. Projekte in Gastronomie, Retail und Hospitality entstanden in Zuoz im Engadin, Basel, Aarau und Lausanne sowie auf Mykonos. Das Erstgespräch ist kostenlos – unabhängig davon, wo das Hotel steht.

Das Erstgespräch ist kostenlos. Es klärt Vorhaben, Haus und Zeitraum – ohne Verpflichtung: +41 44 221 97 39 oder info@galadesign.ch – GALA Design AG, Hardturmstrasse 161, 8005 Zürich.

Bankgespräch, Saisonpause oder Klassifikation vor sich? Rufen Sie vorher an.

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